Die tödliche Kälte kommt

Welches Glück, die simple Tatsache, sich an einen warmen Ort mit einer Schüssel Suppe flüchten zu können, Ärzte zu haben, die sich um Sie kümmern, Freiwillige, die mit uns Freundschaft schliessen, ruft uns Viktor Andeyewitsch zu, einer der Neuankömmlinge des Überlebenszeltes.In diesem Monat Oktober 2019 hat Nochlechka ihr erstes geheiztes Zelt im Bezirk Kalinin errichtet. Es steht auf der Polytechnik-Strasse, nahe des Hauses Nummer 11, wo es bis Ende März 2020 täglich von 20h00 bis 08h00 offen sein wird.Unterstützen Sie die Überlebenszelte, retten Sie Leben.
Jedes davon kann etwa fünfzig Personen aufnehmen, die dort warmes Essen, erste Hilfe und zweckmässige Kleidung erhalten
. https://suissesolidaire.org/retten-sie-leben/

50 CHF Eine Übernachtung im Zelt für 10 Personen
100 CHF Eine Übernachtung im Zelt für 20 Personen
200 CHF Eine Übernachtung im Zelt für 40 Personen

Tödlicher Winter
Wir, die wir uns dem helvetischen Frost gut geschützt stellen, vergessen wir die von der Verwaltung ignorierten Leute nicht, welche dem russischen Winter überlassen sind.
Jedes Jahr überleben sie unter erbärmlichen Bedingungen, nebst den Toten zählt man Hunderte von Faulbränden und Bronchopneumonieen.
Nur die Zelte und die Nachtunterkunft von Nochlechka erlauben es ihnen, zu überleben.

Erfroren
Wieviele Kameraden unserer Schicksalsgemeinschaft sind letzten Winter erfroren? fragt uns Viktor Andeyewitsch.
Als Antwort zitieren wir ihm die unkontrollierbaren Statistiken von Petrostat:
947 Todesfälle unter den Obdachlosen von St. Petersburg.

Diese Zahl zeigt, in welchem Masse unsere geheizten Unterkünfte ohne Diskriminierung obdachlose Sans-Papiers aufnehmen müssen, sagt uns Andrei Schapaev, Verantwortlicher der humanitären Projekte bei Nochlechka.
Es ist kriminell, die Leute im Freien zu lassen, wenn das Thermometer unter Null fällt, fügt Andrei bei.
Im vergangenen Winter wurden unsere drei Überlebenszelte von 1’299 Personen frequentiert, insgesamt haben die Obdachlosen 13’729 Nächte darin verbracht. Diese Zahlen belegen, dass zahlreiche Aufnahmezentren notwendig sind.

Jedes Quartier müsste im Winter mindestens einen solchen Ort eröffnen.
Hoffen wir, dass mindestens das Beispiel der Vize-Gouverneurin befolgt werden wird. Im letzten Winter hat Anna Miyanina angesichts der sehr grossen Kälte am 04. Februar 2019 angeordnet, dass die Stadt ihrerseit Unterkünfte für die Obdachlosen aufmacht. Lesen.

Ohne ihre Spenden, ohne ihre Solidarität ist die Rettungsaktion unmöglich.
Sie Zelte funktionieren hauptsächlich Dank ihrer Spenden, fährt Andrei weiter.
Zusätzlich werden wir von der Treibstoff-Firma Neste unterstützt, welche die Öfen für die Zelte sowie das dafür notwendige Heizöl liefert.
Die Restaurants von Tokia City offerieren uns im Oktober und November warme Mahlzeiten.
Und in der kalten Jahreszeit kommen einmal pro Woche die freiwilligen Ärzte des Projektes Charity Hospital in die Zelte und in die Nachtunterkunft, um erste Hilfe zu leisten.

Die Aufgabe ist immens, unterstützen Sie uns, retten Sie Leben.

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