Leben retten

Jeden Winter sterben Menschen in der Kälte, Hunderte erleiden schwere Erfrierungen, die manchmal ohne jegliche Anästhesie amputiert werden.
Gemäss offizieller Statistiken (Petrostat) starben 2016 in St. Petersburg und in der Region Leningrad tausendneunhundertzehn Obdachlose.
Ohne Ihre grosszügige Hilfe wäre diese schreckliche Bilanz noch katastrophaler. Fortsetzen uns unterstützen.

Die Überlebenszelte
Anfang November hat Nochlechka zwei grosse Zelte aufgestellt, um die obdachlosen Sans-Papiers zu schützen, ihnen so einen Zufluchtsort vor dem russischen Winter zu bieten. Die Zelte bleiben bis Ende März 2018 in Betrieb.
Super: diesen Winter können wir nicht nur zwei, sondern gar drei geheizte Zelte errichten, sagt Andrei Schapaev, Koordinator der humanitären Projekte, ganz enthusiastisch. Ja, drei, weil eine Bürgerinitiative es ermöglicht hat, ab Anfang Oktober im Distrikt Vasileostrowsky einendritte geheizte Notunterkunft in Betrieb zu nehmen.

Natürlich ist diese Hilfe angesichts der schlimmen Situation, der die über 60’000 obdachlosen Sans-Papiers von St. Petersburg gegenüberstehen, lediglich ein Tropfen auf den heissen Stein. Wie ist es möglich, dass eine Vereinigung wie unsere Tausende unterstützen kann? Es wäre Aufgabe des Staates, seinen Bürgern zu helfen, erklärt Andrei aufgebracht.

Die Hilfe von Privaten
Der Wohltätigkeitsfond des regionalen jüdischen Kongresses von St. Petersburg und sein Präsident Michail Mirilaschwili beteiligen sich an der Finanzierung der in den Zelten verteilten warmen Mahlzeiten. Neste offeriert den Dieseltreibstoff für die Heizung der Unterkünfte.
Auch Mitbürger helfen mit ihren Spenden bei der Rettung der Obdachlosen aktiv mit.

Dank Ihnen
2016-2017 konnte Nochlechka zwei geheizte Notunterkünfte öffnen: das Überlebenszelt im Distrikt Frunzensky war vom 1. November bis 31. März in Betrieb, jenes im Distrikt Kalininsky vom 1. November bis 21. April. Insgesamt fanden 721 Personen eine geheizte und sichere Unterkunft mit Essen und erster Hilfe.

Dies zeigt klar, wie unabdingbar diese warmen Zufluchtsorte sind, um Leben zu retten.

 

Vielen Dank für ihre solidarische Mithilfe

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