Der weisse Tod

Bereits Oktober, der schlimmste Feind der Obdachlosen kommt. Diese feuchte Kälte, die ihnen die Knochen und die Seele zerfrisst, sprechen Sie nicht davon, seufzt Viktor.
Wie er sind in St. Petersburg Zehntausende von obdachlosen Sans-Papiers verängstigt angesichts des schlechten Winters, seiner Stürme, seiner sibirischen Temperaturen.

Überleben
Einer Winternacht im Freien gleicht einer Lotterie, hält Andrei Schapaev, Koordinator der humanitären Projekte von Nochlechka, fest. Dazu gehören unter anderem die Überlebenszelte.
Eine Aussage, die bestätigt wird durch die Hunderten von Obdachlosen, die im letzten Winter starben, aber auch durch alle die Obdachlosen, die durch die Unwetter verletzt wurden: Wundbrand, Amputation, Bronchopneumonie.

Verhindern wir um jeden Preis solche Dramen
Diesen Winter errichten wir zwei geheizte Zelte, jedes von ihnen für etwa fünfzig Unglückliche zugänglich.
Sie bieten jede Nacht einen sicheren Unterschlupf, eine Mahlzeit, geeignete Kleider und erste Hilfe.
Ein Zelt wird sich in „Gawan“, im Bezirk Wasileostrowskiy befinden, das andere in „Kuschelewka“, im Bezirk von Kalininsky.
Das Überlebensdispositiv, das wir zur Verfügung stellen, wird durch eine permanente Nachtunterkunft ergänzt, zwei Schritte von der Metrostation Obuchowo, erklärt Andrei Schapaev.
Schauen Sie die Reportagen von France 2 an, Tele MatinFrance 3, Sie werden begreifen, in welchem Mass wir Sie nötig haben, ihre unabdingbare Unterstützung.

Die kumulierten Risiken
Der perfide Frost, Corona, es mangelt nicht an Gefahren diese Saison.
In unseren Zelten eine soziale Distanz einzuhalten, gleicht einem Hirngespinst, wir werden deshalb äussert vorsichtig sein bei der Verfolgung des Virus.
Temperaturpistolen, Tests, Desinfektion der Hände, Masken, täglicher Besuch eines freiwilligen Arztes des Charity Hospitals, Belüftung der Zelte, das Unmögliche wird gemacht, damit um jeden Preis ein Infektionsherd vermieden wird, unterstreicht Andrei.
Im Fall einer Kontamination wäre die Situation dramatisch: entweder etwa fünfzig Personen in einen beschränkten Raum einschliessen oder, noch schlimmer, das Zelt schliessen mit den bekannten schrecklichen Konsequenzen.
Nutzlos zu leugnen, wir haben alle Angst vor dem kommenden Winter, sagt uns Yana, die wir im Februar 2019 getrofffen haben. Lesen.

Im letzten Winter konnten wir Dank ihren Spenden 1’073 Personen retten.

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